Akwaaba – Willkommen in Ghana =)

4 Tage sind nun vergangen, seit wir in Ghana angekommen sind und es ist schon einiges passiert.

Am 26. ging es für mich um 5.30 Uhr mit meinem Papa und unserem Auto los in Richtung München, wo wir uns um 8.30 Uhr mit den andern am Flughafen trafen. Insgesamt sind wir 5 Mädels, die an verschiedenen Schulen in zwei Ortschaften, die ca. 1,5km auseinander sind, arbeiten werden. Die Blogs der anderen 4 könnt ihr auch gerne lesen, dann lernt ihr noch mehr Facetten von Ghana kennen.

Nach einmal „umsteigen“ in Istanbul stiegen wir dann am Sonntag Abend um ca. 20 Uhr (deutsche Zeit: 22 Uhr) in Accra, der Hauptstadt von Ghana, aus dem Flugzeug. Etwas verwundert war ich über das doch recht milde und gar nicht so schwüle Klima wie erwartet.

Nach dem Anstehen am Immigration Schalter fanden wir dann nach einiger Zeit (trotz falscher Ausschilderung) das Gepäckband, auf dem alle Gepäckstücke vom Flug aus Istanbul sein sollten. Doch leider fehlten 2 Gepäckstücke. Zum einen ein Beamer für die Schule und zum anderen mein 30 Liter Rucksack.

Also stellten wir uns am Lost&Found-Schalter an, worauf man uns erst einmal warten ließ um uns dann irgendwann mitzuteilen, dass die zwei Sachen noch in Istanbul seien. Der nächste Flieger würde am Montag Abend landen, da könnten wir unsere Sachen dann abholen.

Nachdem das geklärt war, ging es für uns dann erstmal in ein Hotel in Accra, wo wir relativ erledigt gleich ins Bett fielen. Inzwischen war es 24 Uhr (deutsche Zeit: 2 Uhr).

Am nächsten Morgen wurden wir dann von Kekey, dem Sohn von Albert, abgeholt und in sein Haus zum Frühstücken gebracht. Danach ging es mit dem Auto quer durch Accra zum Busbahnhof.

Uns erwartete eine knapp 5-stündige Busfahrt nach Kumasi, der zweitgrößten Stadt Ghanas, in einem so klimatisierten Bus, dass wir tatsächlich langärmlig da saßen und das bei einer Außentemperatur von schätzungsweise 28°C.

Am Busbahnhof in Kumasi wurden wir dann nach einigen Telefonaten und einstündiger Wartezeit vom Direktor der Ghanain-German-School (GGS) abgeholt. In einem mit 10 Koffern und Rucksäcken (+ Handgepäck) und 7 Personen befüllten Opel Astra geht es nun nach Denchemouso, wo sich Schule befindet.

Dort angekommen werden wir dann noch kurz eingewiesen, dass für Lisa, Jenny und mich die Schule am 4. September beginnt und Carmen und Lisa bis zum 16. September frei haben.

Danach können wir die zwei, für uns Volunteers vorgesehenen, Zimmer beziehen.

Da ich im Nachbarort Tanaso arbeiten werde, bin ich eigentlich in einer Gastfamilie untergebracht. Doch da ist wohl noch nicht alles geklärt und so wohne ich jetzt für die erste Zeit mit den andern am Campus.

Denchemouso besteht eigentlich aus einer Hauptstraße mit unzähligen Ständen zum Essen kaufen und einigen Abzweigungen, die ich aber noch nicht erkundet habe.

Am Dienstag hat uns Matthias, der das letzte halbe Jahr hier in Denchemouso verbracht hat, das Internetcafé (von dem aus ich das hier schreibe) und einiges anderes in Tanaso gezeigt.

Gestern waren wir dann in Kumasi. Dort gibt es den zweitgrößten Markt in Westafrika, der aus vielen Blechhütten besteht. Doch bis ich das System wo was verkauft wird verstanden habe, wird es wohl noch einige Zeit dauern… 😉

Und heute Morgen nach einigen Schwierigkeiten und Telefonaten fuhr ich mit dem Direktor der GGS erneut nach Kumasi um meinen Rucksack, den Kekey mittlerweile vom Flughafen abgeholt und mit dem Bus nach Kumasi geschickt hat, abzuholen. Nach 3-stündigem Hin-und-her-steigen von einem Taxi in ein anderes oder in ein Tro-Tro sind wir dann wieder zurück in Denchemouso. Es hat alles soweit geklappt und ich habe endlich meinen Rucksack wieder =)

Mit den Autos ist das hier auch so eine Sache… Hier fahren alle die Autos rum, die in Deutschland oder Europa keinen TÜV mehr bekommen haben oder würden. Doch sie fahren und das auf Straßen, die man schon fast nicht mehr als solche bezeichnen kann. Die meisten Straßen außerhalb der großen Städte gleichen mehr sehr staubigen Feldwegen mit unzähligen Schlaglöchern, die der Fahrer zwar zu umfahren versucht, was ihm jedoch bei dieser Menge nicht so recht gelingt.

Und dann gibt es noch so genannte Tro-Tros. Das sind Kleinbusse, in die so viele Sitze und Bänke eingebaut werden, wie nur geht. Und diese werden dann mit 15-20 Leuten befüllt und fahren von A nach B. Die Fahrt von Kumasi nach Denchemouso kostet 50 Pesewas, also umgerechnet ca. 25ct für eine dreiviertel Stunde Fahrt (meine Schätzung: ca. 8km).

Ich bin gespannt was wir noch alles erleben werden und vor allem wer meine Gastfamilie sein wird, bei der mein Zuhause für die nächsten 6 Monate sein wird. Wenn ich das nächste Mal im Internetcafé bin, berichte ich euch auf jeden Fall wieder die neusten Neuigkeiten. 😉

Ganz liebe Grüße nach Deutschland

Eure Anja

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… in ein paar Stunden geht’s los

so, jetzt ist’s also fast soweit – in 9 Stunden fliegt mein Flieger in München los.

Mit gemischten Gefühlen seh ich dem Start entgegen – zum einen freu ich mich mega auf die Zeit in Ghana – die Menschen, das Land, einfach alles – aber zum andern wird mir jetzt erst richtig bewusst wen und was ich hier eigentlich alles zurücklasse…

Ich werde euch alle ganz sicher vermissen – aber ich komme wieder  – und das bestimmt mit vielen neuen tollen Erinnerungen,… im Gepäck.

Seid alle ganz <3-lich gegrüßt

Eure Anja

noch 9 Tage, dann geht’s los…

Ein <3-liches Willkommen an euch alle auf meinem Blog.

In 9 Tagen geht’s los! Am 26. August um 10.30 Uhr wird unser Flieger in München abheben und uns auf einen anderen, mir bisher noch unbekannten, Kontinent befördern. Ich freue mich sehr drauf und bin gespannt was mich „dort unten“ alles erwartet.

Hier werde ich euch auf dem Laufenden halten wie’s mir geht und was ich so alles  erlebe.